Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Diözese Gurk-Klagenfurt

9020 Klagenfurt, Tarviser Straße 30
Tel.: 0463/ 5877-2433, Fax: 0463/ 5877-2399
email: ka.kfb@kath-kirche-kaernten.at

ÖAG
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Gurk-Klagenfurt
Leitung Gründung der BG Schwerpunkte Veranstaltungen Finanzen-Statistik

Verwirklichung der Schwerpunkte in den folgenden Jahren:

Der 1. Vorstand hat sich auch 3 Schwerpunkte für die BG/PHH und für ihre Arbeit als Ziele gesetzt: ·
*Die Frauen aus der Anonymität herauszuholen,
*durch Weiterbildung ihr Selbstwertgefühl zu stärken und ein Berufsbild zu entwickeln; · Sie sollten mit anderen Augen ihren Dienst sehen und ihren Beruf auch als "Kirchlichen Beruf" (Aussage der Päpste Paul VI. und Johannes Paul II.) wahrnehmen. ·
*
Die finanzielle und sozialrechtliche Sicherheit soll ermöglicht werden, In Auswertung des 2.Fragebogens hatten die Vorsitzende Adlbrecht und die Sekretärin Czernin die Möglichkeit, über die tatsächliche finanzielle und sozialrechtliche Stellung der PHH vor dem Priesterrat zu referieren. (1973) Bischof Dr. Köstner verlangte eine allgemeine Gehaltserhöhung und der Priesterrat beschloss auch die Gewährung einer großen Haushaltszulage, die 67 % des Bruttolohnes der Priester abdecken sollte.

1. Aus der Anonymität herausholen




Die karteimäßige Erfassung konnte 1980 abgeschlossen werden. Bischof Dr.Köstner nahm die 1.Ehrung der Dienstjubilarinnen im Bildungshaus St. Georgen a/L vor. Diese Ehrung wird weiter im Rahmen der Jahrestagungen ausgeübt. Die Jubilierenden erhalten vom Bischof eine Dankurkunde, von der BG/PHH Geschenke und von der Arbeiterkammer ein Diplom und eine Plakette. ·

Die Jubilarinnen 2000 mit Bischof Kapellari
Die Jubilarinnen aus dem Jahr 2000 mit ihren Priestern und Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari

Die Kontakte zu den PHH werden bewußt gepflegt: Besuche - regionale Treffen zu besonderen Anlässen - Geburtstagsbesuche und - Feiern in größerem Rahmen; Rundbriefe Zum Beginn jedes Jahres erhalten die PHH eine Namensliste aller runden und halbrunden Geburtstage mit der Bitte, diese Festtage nicht zu übersehen und mit einem Gruß die Feiernden zu erfreuen. ·

Weitere gemeinschaftsbildende Angebote
o die Jahrestagung mit Ehrung der Dienstjubilarinnen im Jänner (4 Tage)
o der Einkehrtag im November
o der Gemeinschaftstag im Mai/Juni in einem Kärntner Gebiet
o der Herbstausflug (4 Tage)


Bildungstage 2001 - zum Thema: Wo bin ich daheim

2. Den Beruf als Kirchlichen Beruf wahrzunehmen

Im Rahmen der Jahrestagung werden sowohl religiöse Themen, als auch frauenspezivische Themen und Lebensfragen angesprochen und das "Berufsbild" hinterfragt. Aktuelle Fragen in Kirche und Gesellschaft haben auch ihren Platz. · Es werden auch viele praktische Hilfen und Anregungen vermittelt, um die Sicht des Dienstes zu weiten: Haushaltsführung, Mesnerdienste, pastorale Mitarbeit .... · Sowohl das Gemeinschaftsgebet ENGEL DES HERRN, als auch der Einkehrtag sollen der spirituellen Vertiefung dienen.

3. Finanzielle und sozialrechtliche Sicherheit 1974 wurde per Gesetz der "Mindestlohn" beschlossen und hat somit den PHH eine gehaltliche Besserstellung gebracht. · Die Bischöflliche Finanzkammer erarbeitete ein einheitliches Gehaltsschema, fußend auf dem "Hausgehilfinnen und Hausangestellten - Gesetz". · 1981 erfolgte auf Grund einer Eingabe des Vorstandes der BG/PHH eine neue Einstufung: von der "Hausgehilfin mit Kochen" auf "Wirtschafterin". · Als Hilfe für die Priester wird die Gehaltsberechnung für PHH sowohl in der Finanzkammer als auch bei der Caritas möglich. · Als Handreichungen für die PHH wurden folgende Unterlagen erarbeitet: 1993 Vorsorge für das Alter 1996 Wissenswertes bei Anstellung, Beschäftigung, Entlohnung (Überarbeitung) 1997 PHH, die nach ihrer Pensionierung weiterhin im Pfarrhof verbleiben Was ist nach dem Tod des Pfarrers zu beachten? 1997 wurde eine Kommission Priesterrat und Pfarrhaushälterinnen eingerichtet, um die gegenseitigen Anliegen zu beraten.