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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
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Beitrag aus der Festschrift:
Maria Posch: bis 2002 2. Stellvertreterin in der ÖAG
Eine kleine Begebenheit im Rahmen unseres Festes

Die große Vorfreude auf der einen Seite, die Aufregung auf der anderen Seite und meine persönliche Unruhe durch die Versetzung meines Dienstgebers, ließen das Fest in Mariazell für mich etwas ganz Besonderes werden. Wie immer bei kleineren oder größeren Treffen der Berufskolleginnen, stellt sich schon bei den ersten Begrüßungen große Freude ein. Es wird schon alles gut gehen beim Fest, hofften wir alle.

Dann kam am ersten Abend die Andacht und die Lichterprozession. Der Vorstand durfte vorausgehen; ich übernahm die Funktion einer der Fakulantinnen. Es war allerdings nur eine kleine Kerze mit einem Becher als Tropfenfänger. Wir gingen betend und singend um die Kirche. Da ich das erste Mal bei so einer großen Lichterprozession dabei war, wurde ich besonders ergriffen und bemerkte, daß ich in eine tiefe Traurigkeit verfiel, sicher berechtigt durch die Umstände meiner Situation, und die Gedanken an den Verlust vieler schöner Begegnungen mit den vielen ehrlichen, einfachen, fleißigen und einfühlsamen Frauen. Plötzlich, wir gingen gerade durch das große Kirchenportal, riß mich eine Erschütterung in der rechten Hand, in der ich die Kerze hielt, aus meinen Gedanken. Ich schaute nach, was das gewesen sein konnte. Ich entdeckte im Tropfenfänger eine kleine schwere Silberkugel. Sie muß wohl von oben gekommen sein, eruierte ich sofort. Viele neue andere Gedanken gingen durch meinen Kopf. Wo kam die kleine Kugel her, wo war sie abgebrochen?
Meine Traurigkeit und mein Ärger über die verschiedenen Umstände, nicht nur meiner Situation, war plötzlich verflogen. Ich wandte mein Interesse dem plötzlichen Geschehen zu. Ich dachte nur an die kleine Kugel und begann sie plötzlich mit dem Erdball zu vergleichen, der so weit und groß ist und auf dem es so viele Interessantes und Wertvolles gibt. Nachdem unseren Vorstellungen nach, alles Gute von oben kommt, dachte ich auch an die Gottesmutter und an den Himmel. Dabei fiel mir das Lied ein, vom Salzburger Komponisten Wilhelm Veller. "Weißt du wo der Himmel ist, außen oder innen, eine Hand breit rechts und links, du bist mitten drinnen. Weißt du wo der Himmel ist, nicht so tief verborgen, einen Sprung aus dir heraus, aus dem Haus der Sorgen. Weißt du wo der Himmel ist, nicht so hoch da oben. Sag doch ja zu dir und mir, du bist aufgehoben." Ich dachte, eigentlich ist alles gar nicht so kompliziert, so wie in dem Lied beschrieben ist. So waren auch die zwei weiteren Tage beim großen Fest gut über die Bühne gegangen. Dabei möchte ich mich bei allen,. Die so fleißig organisiert und mitgedacht haben, bei den Bekannten und Unbekannten, bei den "Großen und bei den Kleinen", recht herzlich bedanken.

Wir stellen vor - Phh und ihre Rezepte

Eure Maria Posch aus Zams