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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
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Wallfahrt der GEP nach Melk und Göttweig 17./18. Juni 2015
Bericht und Fotos: Susanne Kopeszki

Aus Deutschland, Südtirol und Österreich waren insgesamt ca. 250 Pfarrhaushälterinnen und Priester mit Bussen zu einem Fest der Begegnung nach Melk angereist.

Sie stand unter dem Thema:
"bewahren - begegnen - bewegen"


Bis 17 Uhr sollten alle in Melk eingetroffen sein.

Schon beim Eingangstor wurden von Kolleginnen aus der Diözese St. Pölten Namensschilder und Teilnehmerhefte verteilt.

Danach machten wir uns auf den Weg zum Wirtschaftshof, wo es zu den ersten Begegnungen .....

 

..... und zum großen Gruppenfoto kam.
Auch die TeilnehmerInnen der einzelnen Diözesen wurden fotografiert.


Pressefoto - Diözese St. Pölten


Über den Kaisertrakt, den Marmorsaal und die Altane

kamen wir dann durch die Bibliothek und

über eine Wendeltreppe in die Stiftskirche.
Dort feierten wir gemeinsam mit dem Diözesanbischof von Gurk-Klagenfurt, Dr. Alois Schwarz, vielen Geistlichen Assistenten und Pfarrern (34 Priester waren angemeldet) den Festgottesdienst . Als Lesungen hatten wir Phil 4, 1;4-7 und Mt 13,44-46 ausgesucht.
Es sei ein Geschenk, hier sein zu dürfen – „freut euch und zersorgt euch nicht,“ hat es in der Lesung geheißen. Gott sorgt für uns, vor aller Leistung, in aller Schuld.
Er wohnt in uns, begleitet und führt uns, er möchte, dass Leben gelingt. Gott ist wie ein Schatz, der andere Mensch ist ein Schatz, zu dem wir uns auf den Weg machen, der andere ist eine Perle - so der Bischof in seiner Predigt.

Bei der anschließenden Agape gab es dann eine sehr herzliche Begegnung quer durch alle Länder und Diözesen.
Gestärkt wurden wir mit Käsestangerln und Getränken - serviert von Abt Georg und dem für Tourismus zuständigen P. Martin.

Am Donnerstag 18. Juni begann um 9.30 im Kolomanisaal der Festakt.


Als Dekoration dienten die Wappen der Bistümer


Besonders groß war die Freude, dass Erzbischof Dr. Peter Stephan Zurbriggen an unserem Festakt teilgenommen hat. In seinem Grußwort betonte er, dass jede/r an dem Platz, in dem Lebensstand, in dem ich mich befinde, zur Heiligkeit berufen ist. Das hat mit der Taufe begonnen, wie das Zweite Vaticanum betont. Seien sie ein Vorbild. Sie gehen nicht allein, sondern gemeinsam in der Familie der Berufsgemeinschaften. Seien sie ein Segen für die Priester, für die Kirche, gestärkt durch diese Begegnung.

Der Geistliche Assistent der ÖAG Janusz Jamróz bezog sich in seinem Grußwort auf das Logo des Festes.
Wir kommen aus drei Ländern. Im Alltag erleben wir Anonymität und Leistungsdruck. Aber der Mensch ist auch ein „homo festicus“- zum menschlichen Leben gehört nicht nur arbeiten, denken, auch beten, feiern, tanzen.
Wir ziehen uns nicht in ein Schneckenhaus zurück, sondern gehen neue Wege aus der Spirale hinaus. Wir gehen mit unserem Herrn, daher brauchen wir auch vor der Zukunft der Kirche keine Angst zu haben. Der Herr geht mit uns und ist auch jetzt für uns da.


Als Festredner war Dr. Sepp Winklmayr gebeten worden.
Begegnung ist eine Grundeigenschaft des Herzens – da geht uns das Herz auf sagen wir. BarmHERZigkeit macht menschlicher - so sagte er.
In seiner Rede stellte er Bibelstellen den 7 neuen Werken der Barmherzigkeit von Bischof Wanke gegenüber. Er hatte auch Karten mitgebracht, von denen wir bei Verlassen des Saales dann eine bekamen. Mit diesem Werk sollten wir beginnen, den ersten Schritt tun. Einander zu segnen füreinander zu beten. Barmherzigkeit ist dann die Quelle der Gelassenheit, der Freude und des Friedens.

von li: Kopeszki, Seiser, Ritsch, Leigers, Pöchhacker
Die drei Vorsitzenden - Sigrid Seiser (Österr), Petra Leigers (D), Loise Ritsch (Südtirol) - wurden zu den 3 Punkten des Themas, „bewahren – begegnen – bewegen“, interviewt. Was das für ihre Berufsgemeinschaften bedeutet. Zu jedem dieser Begriffe sollte auch ein Symbol ausgesucht werden. Gesammelt wurden diese in einer Tasche, die dann als Erinnerung an dieses Fest unter den Vorsitzenden ausgetauscht wurden.
Jedes Land hatte auch ein Lied mitgebracht, das wir gemeinsam gesungen haben. Die Mostviertler Landlpfeifer haben den musikalischen Rahmen gestaltet.
Für das persönliche Überlegen waren folgende Gedanken gedacht:
Ich bin dankbar für.....;
Ich freue mich, dass (über) ….;
Ich hoffe (wünsche), dass.....;
Von den Kolleginnen aus Deutschland erhielt jede/r einen Schlüsselanhänger mit einem Schutzengelchip als Geschenk.
Im Anschluss an den Festakt war im Barockkeller für uns der Tisch gedeckt. Es gab Gemüseeintopf mit Wachauer-Laibchen und Obst.
Gestärkt durch das gemeinsame Feiern und das kleine Mittagessen, konnten wir uns auf den Weg zur Schiffstation machen. Außer uns warteten nur wenige Gäste auf die MS Austria, die uns durch die Wachau bis nach Krems bringen sollte.

Schloss Schönbühel
Wir erblickten Schönbühel, Aggstein, Weißenkirchen und Dürnstein.
In Krems erwarteten uns wieder die Busse, die uns nach Göttweig bringen sollten.

Weißenkirchen; ....................................... . ..... .Dürnstein
In Göttweig hatten wir noch Zeit uns ein wenig die Füße zu vertreten, bevor uns dann um .....
.... 16.30 Uhr Abt Columban Luser begrüßte. P. Prior Maximilian lud uns zu einer kleinen Kirchenführung ein.

Anschließend wurden wir in fünf Gruppen gleichzeitig durch das Stift geführt. Diese Führung schenkte uns das Kloster. Rechtzeitig zur gemeinsamen Vesper waren wir wieder alle in der Kirche versammelt. Wir gestalteten dazu die Fürbitten.

Noch in der Kirche gab es dann die offizielle Verabschiedung und den Dank der Österreichvorsitzenden.

  Mit einem 3-gängigen Menü im Stiftsrestaurant endete dann um 21 Uhr dieser Festtag der GEP. In Göttweig trennten sich dann unsere Wege.
  250 Personen (Pfarrhaushälterinnen und Priester, auch einige Ehemänner) sind gekommen und es war ein unvergleichliches Fest.
Alles hat gepasst und geklappt.
Das Wetter hatte ein Einsehen mit uns und so konnten wir das Gemeinschaftsfoto und die Agape im Freien abhalten.
Auch die Schifffahrt fand bei schönem Wetter statt.
Alle waren überpünktlich.
Niemand ging verloren, niemandem ist etwas passiert.
Die Gastfreundschaft in Melk und in Göttweig war beeindruckend.
Die Dankbarkeit der TeilnehmerInnen und das große Lob war heilsam, wie Balsam für die Seele.