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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
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Wir stellen vor: Haushälterinnen und ihre Rezepte:

Grete Gstundtner - von 1994 - 2002 Stellvertreterin in der ÖAG

Foto Kopeszki

Nun fängt schon mein zwanzigstes Jahr als Pfarrhaushälterin in Graz - St. Peter an.

Schon als Jugendliche habe ich meine Freizeit im Pfarrhof verbracht; doch nie hätte ich mir gedacht, dort als Pfarrhaushälterin zu arbeiten.
Ich habe den Beruf eines Einzelhandelskaufmannes erlernt. Später arbeitete ich im Büro eines Lebensmittelgroßhandels.
Mit 33 Jahren hatte ich eine schwierige Zeit zu meistern. Ich dachte mein Leben sei vorbei. Eine große Stütze fand ich in meinem Heimatpfarrer. Er brachte mich auf den Gedanken, meinem Leben eine neue Richtung zu geben.

Und so wagte ich, nach langem Zögern, als geschiedene Frau, den Schritt in den Pfarrhof. Ich gab meinen Beruf auf, kündigte meine Wohnung und setzte meine Hoffnung mit Gott auf eine neue Zukunft.

Ich wurde nicht enttäuscht, statt sieben magerer Jahre (wie ich dachte), erwartete mich ein Leben in Fülle. Das Leben ist nicht leichter geworden, wohl reicher und schöner. Von der Taufe bis zum Tod. An allem, was das wirkliche Leben betrifft, darf ich Anteil nehmen - mich mitfreuen und mitleiden.
Für einen Priester darf ich den Haushalt führen und mit einer großen Pfarre mitleben.

Die Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen war mir von Anfang an eine große Hilfe und ich bin sehr dankbar für sie.

Pfarrhofpfandl

Zutaten:

 

 

Hamburgerspeck,
Zwiebel und Knoblauch
Putenfleisch,
Erdäpfel (Kartoffeln)
Ei,
Käse
Salz, Pfeffer und Gartenkräuter

Zubereitung:

Man nehme eine Pfanne, gebe wenig Öl hinein.
Ein paar Scheiben Hamburgerspeck oder ein essfertiges Brüsterl, röste einen Zwiebel mit. Etwas
Knoblauch - fein gehackt - dazu. Einige Scheiben (je nach der Personenanzahl) Putenfleisch. Rohe, fein geschnittenen Kartoffelscheiben dazu.
Lasse das Ganze dünsten, öfters umrühren; salzen, pfeffern. Zum Schluss zwei Eier schlagen und kleingeschnittenen würzigen Steirerkäse hineingeben. Gieße das Ganze über die Masse und lasse das Ei stocken und warte bis der Käse zerlaufen ist.
Noch frische Gartenkräuter darüber streuen und im Pfandl servieren.

Wer nicht so gerne würzig isst, könnte das Rezept etwas abändern und statt Zwiebel, Knoblauch und Steirerkäse, Früchte, Pfirsichstücke, Bananen und milden Käse (z.B. Camembert) verwenden.

Gutes Gelingen und guten Appetit!