Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

1010 Wien, Wollzeile 2
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Phh - ein aussterbender Beruf ? Sehr oft kann man auch in kirchlichen Bereichen und unter Kolleginnen hören, es gibt ja keine jungen (neuen) Pfarrhaushälterinnen mehr. Wenn damit gemeint ist, dass es unverheiratete Frauen sein müssen, die im Pfarrhaus leben, dann stimme ich zu.
Aber wir bezeichnen alle Frauen als Pfarrhaushälterinnen, die nach dem Hausangestelltengesetz angemeldet sind und bezahlt werden. Dabei ist für uns und damit für die Mitgliedschaft in der Berufsgemeinschaft nicht wichtig, für wieviele Stunden und welchen Bereich diese Frauen ausfüllen.

Statistik

Mich hat also die Zahl interessiert und so habe ich die Kartei (Jänner 2006) durchsucht. Was auffällt, dass es sehr viele befristete Anstellungen gibt, weil wir kaum, dass wir eine Frau in unsere Kartei aufgenommen haben, schon wieder die Abmeldung auf dem Tisch haben. Hier nun die Zahl derer, die noch immer angestellt sind.
In den Beruf eingestiegen sind in den Jahren:
 
2002
2003
2004
2005
gesamt
15
7
17
14
53
5 Dienstjahre oder weniger - 1/3 Wenn es insgesamt etwa 175 aktive HH gibt so ist das fast ein Drittel. Nehme ich noch die 8 aus dem Jahr 2001 dazu dann hat mehr als ein Drittel der aktiven Pfarrhaushälterinnen unserer Diözese 5 Dienstjahre oder weniger.

Aus Interesse habe ich mir dann auch das Alter dieser Frauen angeschaut. (1 ohne Angabe) Im Jahr 2006 sind:

Altersstruktur der Neueinsteigerinnen
unter 30
30-40
40-50
50-60
älter als 60
4
16
8
16
8
 

Daraus ist zu ersehen, dass jeweils ungefähr die Hälfte der Frauen unter und über 40 waren, als sie in der Beruf einsteigen sind.

 

Aufgeteilt auf die Vikariate schaut das folgendermaßen aus:
Nord 4 (Mistelbach) + 9 (Stockerau) Wien-Stadt 25, Süd 14.

Da es im Nordvikariat derzeit zwei Gruppen gibt, findet sich hier die Aufteilung auf Mistelbach und Stockerau.

Einladung zu Ehrung schon mit 5 Dienstjahren Wer mit 50 den Dienst als Pfarrhaushälterin beginnt, wird eher selten ein 25-jähriges Dienstjubiläum erreichen. Wir sind daher schon seit einigen Jahren dazu übergegangen alle Haushälterinnen mit runden und halbrunden Dienstjubiläen zu unserer Ehrung einzuladen.
Neueinsteigerinnen fehlen in der Leitung Die beiden jüngsten Mitarbeiterinnen in der Diözesanleitung sind 43 und 52 Jahre alt und haben 19 bzw. 13 Dienstjahre. Die vorhin von mir aufgelisteten "Neueinsteigerinnen" kommen gar nicht vor. Dabei könnte doch die Berufsgemeinschaft gerade für sie eine Gesprächsplattform sein.
Was sie von der Berufsgemeinschaft erwarten und erhoffen, oder warum sie sie nicht brauchen, sollte im nächsten Rundbrief stehen. Ich hoffe, sie melden sich zu Wort. Ich lade sie herzlich dazu ein. Ich nehme Beiträge in jeder Form gerne an.
Susanne Kopeszki im RB 1/2006