Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Diözesantag 19. September 2007
in Wien
Rückblick - Baum, Symbol des Lebens
(Susanne Kopeszki)

Für den Diözesantag haben wir uns ins Pallottihaus in Wien begeben. Für die Vorstellung suchte sich jede/r ein Baumbild aus und sagte aus welchem Grund dieses Bild gewählt wurde.

Den Einstieg ins Thema haben wir unter den Vorstands-mitgliedern aufgeteilt. Die Vorsitzende Annemarie Neubauer führte - nach der Begrüßung - die 13 TeilnehmerInnen in den Bereich "Stamm" ein.

Die Stellvertreterin Johanna Loidl lieferte uns Gedanken und Fragen zum Bereich "Wurzeln". Nach dem Kurzimpuls waren wir eingeladen uns in Stille selbst Gedanken zu den einzelnen Bereichen zu machen. In einer Abschlussrunde konnten dann eigene Erfahrungen und Gedanken den anderen mitgeteilt werden. Die Gesprächsbeiträge hielten wir auf einem Baumplakat fest.

  Der Garten des Pallottihauses schloss sich unserem Thema an. Nachdem ein Sturm einige alte Bäume beschädigt hat, mussten sie umgeschnitten werden. So hatten wir Jahresringe, hohle Stämme, Äste, Blätter, Wurzeln und Früchte vor Augen. Teile davon holten wir in unseren Gruppenraum und gestalteten damit einen Baum in der Kreismitte.
  Am Nachmittag war dann die Krone des Baumes Anlass zum Nachdenken. Den Impuls gestaltete Susanne Kopeszki.
Vor dem Abschlussgottesdienst gab unser Geistlicher Assistent Msgr. Josef Morgenbesser noch eine theologische Einführung in die Texte von Lesung und Evangelium.
Durch den ganzen Tag begleitete uns folgendes Gebet:

"Herr, wie ein Baum sei vor dir mein Leben. Herr, wie ein Baum sei vor dir mein Gebet.

Gib Wurzeln mir, die in die Erde reichen, dass tief ich gründe in den alten Zeiten, verwurzelt in dem Glauben meiner Väter.

Gib mir die Kraft, zum Stamm zu wachsen, dass aufrecht ich an meinem Platze stehe und wanke nicht, wenn auch Stürme toben.

Gib, dass aus mir sich Äste frei erheben, sie, meine Kinder, Herr lass sie erstarken und ihre Zweige recken in den Himmel.

Gib Zukunft mir, und lass die Blätter grünen und nach den Wintern die Hoffnung neu erblühen, und wenn es Zeit ist, lass mich Früchte tragen."

Den Gottesdienst feierten wir in der kleinen Kapelle im Garten. Besonders freuten wir uns dabei auch unsere Kollegin Cecylia Czwartos (Mitte) für 30 Dienstjahre ehren zu können.

Ein Baum aus Hippenteig lag als Tischdekoration und kleine Knabberei bei jedem Gedeck.

In der Mittagspause machten die meisten von uns einen Spaziergang zur Kirche Maria Hietzing. Auch dort entdeckten wir etwas zu unserem Thema: den Hochaltar ziert ein "Marienbild im Baum".

Mit dem Segenswunsch von Jörg Zink beschlosseri wir den Gottesdienst und den schönen Tag.

Was ich dir wünsche?

Nicht, dass du der schönste Baum bist, der auf dieser Erde steht.
Nicht, dass du jahrein, jahraus leuchtest von Blüten an jedem Zweig.
Aber dass dann und wann an irgendeinem Ast eine Blüte aufbricht,
dass dann und wann etwas Schönes gelingt; irgendwann ein Wort der Liebe ein Herz findet, das wünsche ich dir.

Ich wünsche dir,
dass du dem Himmel nahe bist und mit der Erde kräftig verbunden,
dass deine Wurzeln Wasser finden und deine Zweige im Licht sind.
Dass du Halt findest an einem festen Stamm und die Kraft hast, ein Stamm zu sein für die, die du tragen sollst.
Dass du mit allem, was krumm ist an dir, an einem guten Platz leben darfst und im Licht des Himmels.
Dass auch, was nicht gedeihen konnte, gelten darf und auch das Knorrige und das Unfertige an dir und deinem Werk in der Gnade Gottes Schutz finden.

Hin und wieder eine Stunde wünsche ich dir, in der du den Reichtum erkennst, der dir gegeben ist.
Das gewähre dir der gütige Gott, der das Leben in Fülle will - der Vater, der Sahn und der Heilige Geist. Amen

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