Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Ehrung von Pfarrhaushälterinnen
22. April 2015

Foto:
"© kathbild.at / Franz Josef Rupprecht"

Die Jubilarinnen sind sitzend von links: Brigitte Koch 10 DJ, Maria Ziggerhofer 60 DJ, Karoline Gleichentheil 40 DJ, WB Krätzl, Johanna Waitz 25 DJ, Maria Fritz 35 DJ, , Rosemarie Schütze 25 DJ;
stehend von links: Elisabeth Haider 50 DJ, Johanna Loidl Diözesanvorsitzende, Halina Dziekan 15 DJ, Zilija Dihic 15 DJ, Helga Buchta 40 DJ, Regina Hausdorf 5 DJ, Christine Zeitlinger 10 DJ, Melanie Rögner 50 DJ, Martha Pichler 25 DJ, Maria Riegler 35 DJ



Foto: Gaismeier

Ein Stück Kirchengeschichte:
Eingebaut in einen Wortgottesdienst feierten wir heuer unsere Dienst-jubilarinnen. Wie wir es schon seit längere Zeit machen, laden wir alle Kolleginnen mit halbrunden und runden Jubiläen (schon ab 5 Jahren) und ihre Priester zu unserer Feier ein. Unsere dienstälteste Jubilarin kann auf 60 Jahre zurückblicken. Es ist Maria Ziggerhofer, die sich um Kan. Franz Merschl kümmert.

Wir alle haben ein Stück Kirchen-geschichte erlebt und mitgestaltet. Wir haben erlebt wie sich Kirche verändert – manchmal auch ein bisschen im Sprung gehemmt. So Weihbischof Dr. Helmut Krätzl in seiner Rede.

Wir können dankbar sein, ein Glied der Kirche zu sein, einer Kirche, die wir mit unseren Talenten auch mitgestaltet haben.

In seiner Rede bezog sich Weihbischof Krätzl auf das Gebet zur Tauf- und Firmerneuerung. Er freue sich, dass wir in diesen Gebeten das Gemeinsame Priestertum, das in Taufe und Firmung begründet ist, als Grundlage unserer Berufung betonten. Jede und jeder kann und soll seine ganze Gläubigkeit einbringen.

Als Lesung wählten wir einen Abschnitt aus dem Brief an die Epheser (Eph 1,3-10;) Dieser Hymnus, der bei Marienmessen gelesen wird, berühre ihn besonders, weil er für uns alle passt: „erwählt vor Erschaffung der Welt, zum Lob seiner herrlichen Gnade“ (V 5-6).

Das Geschöpf lobt den Schöpfer in der Entfaltung der Gaben, zum Lob seiner Gnade. Für Pfarrhaushälterinnen heißt das: Dasein mit dem Pfarrer und in der Pfarre. Schade, dass es für Haushälterinnen keine „niederen Weihen gibt“, denn einige dieser Aufgaben nimmt sie wahr. Dr. Hildgarad Holzer, hat durch die Gründung der Seelsorgs-helferinnen das weibliche Element – mehr Herzlichkeit und Menschlichkeit – in der Kirche von heute betont.

Lange bevor es Haushälterinnen gegeben hat, haben Frauen Christus gedient, mit allem, was sie hatten. (Der Altbischof von Graz Johann Weber bezeichnete die Schwiegermutter des Petrus, als unsere erste Berufskollegin. Mt 8,14-15) Pfarrhaushälterinnen prägen auch jetzt stark das Klima der Pfarre. Sie prägt oft das Bild der Kirche durch Freundlichkeit. Kann/soll dem Pfarrer helfen, ihn trösten, Mut-machen. Für den unersetzbaren Dienst danken wir heuer Phh mit 5 bis 60 Dienstjahren.

Der Anblick der Kirche soll ein menschlicher, zärtlicher sein (Worte von Papst Franziskus). Was in der Kirche passiert, hängt auch von uns ab. Davon wie wir unseren besonderen Platz, unsere Aufgabe als Pfarr-haushälterinnen erfüllen. Dazu wünscht er uns den Segen Gottes.


Foto: Gaismeier
Nach dem persönlichen Dank an alle Jubilarinnen und der Überreichung der Urkunden und Geschenke der Berufsgemeinschaft, erhielt unser Geistlicher Assistent aus den Händen des Weihbischofs das Ernennungsdekret .

Foto: Gaismeier

Im Namen meiner Kolleginnen danke ich herzlich der Leitung der Berufsgemeinschaft für die so schöne Feier. Einen besonderen Dank sagen wir Herrn Weihbischof Dr. Helmut Krätzl für die Ehrung und die guten Worte. Herzlichen Dank auch für die schöne Musik.

Noch ein paar persönliche Gedanken und ich hoffe, dass meine Kolleginnen mir zustimmen können. Das Leben als Pfarrhaushälterin war ein erfülltes Leben. Wir durften für das leibliche Wohl der Priester sorgen und ihnen Freiraum schaffen für ihre Arbeit in der Seelsorge. Wir lebten in einer Pfarrhoffamilie und haben mit der Pfarrgemeinde das Kirchenjahr gefeiert und auch manches mitgestaltet. Tür und Herz hielten wir offen für die Menschen und haben mit vielen Freud und Leid geteilt. Wir danken unserem Pfarrer für den gemeinsamen Weg und vor allem Gott, dass er uns diesen Weg geführt hat.
Melanie Rögner


Mit dem Segen und dem Lied – so geht denn hinaus ins Leben der Welt – ihr sollt eine Segen sein endete der offizielle Teil unserer Feier.
SK

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