Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Rückblick auf den Diözesantag mit Ehrung Mittwoch 18. April 2018
Am Mittwoch, den 18. April, einem wunderbaren Frühlingstag, kamen PHH, Priester und Gäste zum jährlichen Diözesantag und zur Ehrung der PHH im Pallottihaus zusammen. Nach der Begrüßung unserer Vorsitzenden Hanni Loidl, führte uns Susanne Kopeszki in das Thema „Stein-Symbol des Lebens“ ein.

Foto: Kopeszki
Anfangs bekamen wir alle einen Stein in die Hand, befühlten ihn und wurden auf allerhand Symbole aufmerksam gemacht. Jede/r konnte dann Erfahrungen mitteilen, welche Gedanken uns durch einen Stein entlockt werden: ein Stein kann warm oder kalt wirken. Mit Steinen sind meist alte Gebäude gebaut. Grenzsteine zeigen uns die Grenzen von Grundstücken auf. Steine kann man auch ins Rollen bringen und etwas in unserem Leben verändern. Es sagte schon Katharina von Siena „Es müssen Steine des Anstoßes auf unserem Lebensweg liegen, damit wir aus dem Schritt der Gewohnheit gerüttelt werden.“
Überall, wo wir hinschauen, sind wir von Steinen umgeben. Sei es, wenn wir über einen Stein stolpern oder darüber springen, einen Stein des Anstoßes haben wir sicherlich schon alle erlebt. Wir können auch Steine verwenden, um Mauern zu errichten, die uns schützen. Wir können aber auch ein Herz aus Stein haben. Mühlsteine wieder brauch(t)en wir, um Mehl zum Brotbacken zu erhalten. Vom „steinharten Brot“ haben wir auch schon gehört. Brot kann man aber einweichen, damit man es wieder verwenden kann, was man von Steinen nicht sagen kann. Das Sprichwort „Der kann heulen, dass er Steine erweichen kann“ ist eine Ausnahme.
Besonders erfreuen uns ‚Edelsteine‘, wie sie schon im Alten Testament beschrieben werden. Weiters gibt es Ecksteine, Grabsteine, kleine Kieselsteine und große Wackelsteine.


Foto: Kopeszki

In der Hl. Messe ging unser Geistl. Ass. Msgr. Johann Hartl auf das Thema „Stein“ ein. Vor der Messe durfte jede/r einen kleinen Stein mit dem eigenen Namen beschriften und in einen Korb legen. Dieser wurde bei der Gabenbereitung neben Brot und Wein auf den Altar gestellt. Die Meßgesänge begleiteten - wie schon so oft - Susanne und Christa mit Gitarre und Flöte. Am Ende des Gottesdienstes bekam jede/r einen Stein aus dem Korb, der den Namen einer/s anderen trug. Ihn nahmen wir mit nach Hause, um für diesen Menschen zu beten oder an ihn zu denken. Zum Mittagessen waren wir von der BG im Pallottihaus eingeladen.


Foto: Kopeszki

Anschließend wurden wir von P.Gruber in den Garten geführt, wo er uns die Kapelle mit dem‚ wieder erstandenen Phönix‘ erklärte. Die Legenden über die vorhandenen Statuen der Heiligen Christophorus und Leonhard beeindrucken immer wieder.

Foto: Kopeszki


Ein wunderschöner Tag für unsere Gemeinschaft! Leider nahmen so wenige Personen daran teil.

Ich persönlich verstehe gar nicht, dass so wenige Frauen (und besonders junge Frauen) daran nicht interessiert sind. Die Verantwortlichen dieses Tages machen sich so viele Mühen, damit es eine schöne Feier wird. Es müsste doch möglich sein, einen Tag im Jahr unserer Gemeinschaft zu opfern. Die Gemeinschaft der PHH brauchen wir aber auch, um unseren Glauben zu stärken und um den Dienst in den Pfarrhöfen und Pfarrgemeinden zu meistern.

Bericht: Annemarie Neubauer; Fotos: Susanne Kopeszki
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