Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Exerzitien November 2009 in St. Gabriel bei Mödling
Frauen in der Bibel - Blahacek
Frauen in der Bibel - neue Eindrücke, Maria Zambo
Fotos und Zeichnungen: Kopeszki

Für einen Neuling wie mich waren diese Tage eine besondere Erfahrung. Die Anreise mit dem Zug bis Mödling war recht angenehm. Hanni Loidl holte uns in zwei Gruppen mit dem Auto von dort ab. Beim Eintritt in das Exerzitienhaus fiel mir das Schild "Bitte Stille, Exerzitien!" auf. In der Rezeption erhielten wir von einer sehr lieben Dame die Zimmerschlüssel. Es waren Einbettzimmer - einfach, aber nett und rein. Schön warm beheizt, was mir gleich ein heimeliges Gefühl vermittelte.


Nach der hl. Messe trafen wir uns zum Kennenlernen im Leseraum. Dort begegneten wir zum ersten Mal unserem Referenten P. Salmen. Wir bedauerten sehr, dass Annemarie Neubauer noch nicht gesund genug war, um bei uns zu sein.

In der Mitte des Sesselkreises war eine Kerze aufgestellt, die im Lauf der Tage mit Naturmaterialien - Blättern und Früchten - dekoriert wurde. Auf Tischen waren ganz unterschiedliche Bilder aufgelegt.

Was wird das jetzt, dachte ich erschrocken! Wir sollten uns ein Bild aussuchen, das uns am besten gefiel. So stellten wir uns anhand des gewählten Bildes vor und wer wollte konnte erläutern, warum die Wahl auf dieses Bild gefallen ist. Ob Rosas Sonnenblumenfeld oder mein Landschaftsbild mit lila Blumen, dürren Bäumen, im Hintergrund hohe Berge bis zum blauen Himmel. Ich liebe Blumenwiesen, die dürren Bäume erinnerten mich an die Vergänglichkeit im Leben, die weite Ebene bis zum hohen Berg, den ich auch einmal erklimmen möchte, um dann bei Gott zu sein. Christinas Fluss mit dichten Wald in der Abendsonne, Paulas grüne Wiese mit vielen Schaferln - wie sie es nannte - und einem Hirten. Susis goldleuchtendes Waldbild von oben fotografiert. Hanni und Elfriede wählten ein schwarz-weiß Gesichtsbild. So ging es weiter bis alle 11 Frauen und auch P. Salmen sich vorgestellt hatten. Nach den Erklärungen zum Tagesablauf sollte uns ein Gebet helfen, uns auf die Tage einzulassen.

So wurde es Zeit zum ersten Abendessen, das gut und reichlich war. Auch Sonderwünsche wurden erfüllt. Mit einem Abendgebet in der Kapelle beschlossen wir den Sonntag. Ich hatte das Gefühl in einer angenehmen Gruppe zu sein.

  Der Montag begann um 7.30 Uhr mit dem Morgenlob in der Kapelle mit Liedern, Psalmen, Lesung, Vater unser-Gebet, Bitten und dem Segen von P. Salmen. Im anschließenden Frühstücksbüffet konnte jede wählen, was sie wollte. So gestärkt ging es um 9 Uhr zum ersten Vortag in den Leseraum.

Ein Gebet von Anselm von Canterbury stimmte uns ein. Dann lauschten wir zirka eine halbe Stunde lang den Gedanken über "Eva in der Bibel". Nach dem Vortrag sollte es eine stille Zeit geben, um über das Gehörte nachzudenken. Das Stillsein war für mich nicht leicht.

Um 10.30 Uhr genossen wir den 2. Vortrag mit den Frauen im Stammbaum Jesu.

Den Engel des Herrn (dem Gebet der Pfarrhaushälterinnen) beteten wir um 11.55 in der Kapelle und gingen dann zum Mittagessen. Danach hatten wir nur kurz Zeit uns auszuruhen, da wir unter Führung von P. Salmen das Missionsmuseum, die Kirche und die Krypta besichtigten.

Der 3. Vortag stellte uns die subversiven Frauen um Mose vor Augen. Nach der Stille und einer Pause beteten wir um 16.30 Uhr den Rosenkranz und feierten anschließend die hl. Messe. Susi begleitete die Lieder mit der Gitarre. Nun verspürten wir Lust aufs Abendessen - gut, warm, viel zu viel.

Mit dem Abendgebet um 19.30 Uhr beschlossen wir diesen Tag. Susi hat uns eingeladen an der Gestaltung von Morgenlob, Abendlob und Eucharistiefeier mitzuwirken.

 

In dieser Art (mit 3 Vorträgen - Maria, Frauen um Jesus, Frauen die Jesus begegneten) verging der Dienstag. Dazwischen wurde uns Beichtgelegenheit angeboten und auch genützt. Auch die Buchhandlung wurde gerne besucht. Susi und Christa spielten so ergreifend auf ihren Querflöten, was Rosa immer zu Tränen rührte. Meinen "Zeitschriften-Bruder" konnte ich sprechen . Er half mir den Sinn der Exerzitien mit Vortrag, Stille und Pause besser zu verstehen.

Mit dem Mittwoch brach auch schon der letzte Tag an. Das Morgenlob wurde ganz feierlich gestaltet. Im Anschluss daran erklärte uns P. Salmen die Glasfenster der Kapelle mit den Symbolen aus der Offenbarung des Johannes.

Der Vortrag stellte uns noch kurz die Frauen um Paulus vor Augen (Thema der nächsten EX?). Um 10.30 Uhr feierten wir den letzten gemeinsamen Gottesdienst, bei dem sich Hanni und Susi bei P. Salmen bedankten.

 

In einer kurzen Schlussrunde, nahmen wir nochmals die Bilder der Vorstellungsrunde her. So hat sich für viele von uns das erfüllt, was wir uns von diesen Tagen erhofft hatten.

Ein letzter Engel des Herrn, Gruppenfoto, Mittagessen, Verabschiedung mit der Hoffnung uns alle wieder zu sehen.

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