Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Jubiläum - 30 Jahre BG/PHH
15. Juni 2016
bewahren - begegnen - bewegen
Wie ich diesen Tag mitfeiern durfte - Andrea Karlovits

Auch wenn das Wetter in der Früh nicht so gut mitspielte, war ich doch schon sehr gespannt was mich alles im Pallottihaus erwarten würde. Bin ich ja noch nie dort gewesen. Nach einer freundlichen Begrüßung und einem kleinen Gastgeschenk wurde uns in einer schönen und mit vielen Fotos gezeigten Diashow vorgeführt was in 30 Jahren alles passiert ist. Es war für mich schön anzusehen, dass diese Gemeinschaft immer wieder in ihrer verschiedenen Veranstaltungen miteinander viel BEWAHREN, BEGEGNEN und BEWEGEN konnte.  
Nach der Feier des Jubiläums feierten wir die Messe mit WB DDr. Helmut Krätzl. Die Feier der Messe wurde ein wirklich schönes Fest, da ich und einige andere Damen einen kleinen Beitrag (Lesung, Fürbitten, musikalische Unterstützung) mit einbringen durften. Für mich fühlte es sich an, dass diese Gemeinschaft wirklich für jede offen ist und man gern aufgenommen wird.
Besonders möchte ich hier noch die Ehrung der Jubilarinnen und auch die Danksagung am Ende der Messfeier in den Mittelpunkt stellen. Es muss bestimmt einige Zeit gekostet haben dieses Jubiläum so gut zu organisieren. Aber es war alle Müh´ und Sorgen wert!  Mit Stolz kann ich sagen, dass ich so eine gute Gemeinschaft,  besonders in der heutigen Zeit, sehr zu schätzen weiß.  Recht herzlichen Dank an alle, besonders Johanna Loidl und Susanne Kopeszki!

Unsere Jubilarinnen


von links: 5 DJ Anna Maria Reiter 45 DJ Margareta Stangl; 20 DJ Doris Pirgfellner; WB Krätzl; 10 DJ Katarzyna Olejarsky; 10 DJ Krystina Otto;  20 DJ Heidemarie  Führing; 40 DJ Maria Wasinger; 5 DJ Andrea Karlovits  
hinten: 40 DJ Susanne Kopeszki; Johanna Loidl Vorsitzende; 5 DJ Ingrid Dirsch; GA Heinrich Plank;

Begegnungen beim Fest - Maria Gaismeier

Austauschgespräch in der Kleingruppe am Nachmittag des Jubiläums 30 Jahre BG/PHH.
Als Aufhänger für das Gespräch dienten 3 Fragen:
*wofür bin dankbar,
*worüber freue ich mich,
*was wünsche, erhoffe ich mir.

Wir waren eine Dreiergruppe mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten und Lebensformen. Wir stellten fest, dass wir für alles, was uns die Berufsgemeinschaft bietet – verschiedene Feiern, Exerzitien, schöne Begegnungen – dankbar sind. Aber auch als Ansprechpersonen im Pfarrhof sind uns viele Menschen dankbar, wenn sie angehört werden und sich aussprechen können. So können wir dankbar sein für alles, was uns tagtäglich wie selbstverständlich umgibt. Weniges schon kann uns mit Menschen herzlich verbinden. Ein Augenblick dauert nicht länger als ein Lächeln, reicht aber für zwei Gesichter und einen Moment der Nähe.
So entsteht eine Atmosphäre für anregende Begegnungen. Die Brücke wird von beiden Seiten aufgebaut. So erlebt man auch Freude auf beiden Seiten. Niemand ist als Mensch vom Himmel gefallen und dies ist gut. Wie langweilig wäre unser Leben, wenn wir nicht mehr voneinander und miteinander lernen könnten. Da können wir so manches in der Gemeinschaft entdecken und uns immer wieder bei Zusammenkünften freuen.
So wünschen wir uns Berührungspunkte zwischen Himmel und Erde. Von ihnen leben wir und spüren etwas von der Größe des Daseins und unserer Berufung. Es gibt Wegweiser, die nur wir allein verstehen. Kreuzungen mit den Wegen anderer, die uns bereichern und weiterführen. Wir brauchen Brücken, die Begegnungen und Freundschaften ermöglichen und tragen; Stufen, die uns auf neue Ebenen bringen.
So war das Fest mit vielen kleinen Begegnungen ein JA zum Leben in der Berufsgemeinschaft geworden.
„Für das Vergangene Dank, für das Kommende Ja“.

„Danken ist eine der schönsten Fähigkeiten des Herzens!“ - Maria Aichmair Es war ein schönes, gelungenes Fest mit einem sehr ansprechenden Programm, das wir am 15. Juni 2016 zum 30-Jahr-Jubiläum der Wiener Berufs-gemeinschaft feiern durften --- was steckte da alles an Arbeit und Planung drinnen?!!
Ich glaube im Namen aller Mitfeiernden, Dir liebe Susi und liebe Hanni und wer noch aller hinter den Kulissen mitgewirkt hat, ein ganz herzliches Danke sagen zu dürfen. Dass Herr Weihbischof Helmut Krätzl sich bereit erklärt hat, diese Festmesse mit uns zu feiern, war eine besondere Freude, war es doch er, - damals als Administrator der ED - der vor 30 Jahren die Statuten unterzeichnet hat. Auch ihm ein aufrichtiges „Danke“!
Der Berufsgemeinschaft wünsche ich aus ganzem Herzen, sie möge weiterhin eine geistige Heimat für uns PHHs sein, die Zusammengehörigkeit und geistige Heimat bietet. Es ist sicherlich nicht immer eitel Wonne und Sonnenschein in diesem Beruf (wo überhaupt), aber es ist eine sinnvolle, erfüllende und auch bereichernde Aufgabe --- das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung!

Begegnung buchstabieren - Susanne Kopeszki

B egrüßung
E rlebnis
G eschenk
E rzählen
G eplant
N otwendig
U nverhofft
N eugierig
G estärkt

Jedes Treffen, jede Veranstaltung beginnt mit einer Begrüßung. Eine ganz offizielle, oder einfach ein „Grüß Gott“ oder ein „Hallo – schon lange nicht gesehen, schön Dich/Sie zu treffen“ oder auch „der Herr sei mit Euch“. Wie auch immer. Die Begrüßung ist das Tor, das uns in das Treffen, die Zusammenkunft, die Begegnung mit Menschen und Gott eintreten lässt. Die Begrüßung kann zu einem Erlebnis werden – etwa durch ein kleines Geschenk – wie bei unserem Fest.
Die nächste Frage ist fast immer – wie geht es Dir? Wenn die Frage ernst gemeint ist, dann erzählt man sich voneinander. Von Freuden und Sorgen, Plänen und Erreichtem.
Eine Begegnung, ein Fest will geplant sein, da gibt es viel zu überlegen, vorzubereiten. Was ist notwendig, damit alles gelingt, was man sich überlegt hat. Doch trotz der besten Planung bleibt immer auch die Unsicherheit. Haben wir nichts vergessen? Wird alles gelingen? Es bleibt immer ein Spielraum für Unverhofftes, Überraschendes. Wer neugierig bleibt auf das, was einem durch Begegnungen geschenkt wird, geht gestärkt, freudig und oft auch getröstet nach Hause. So eine Begegnung war unser Fest. Die Begrüßung durch die Vorsitzende . Der Rückblick auf die 30 Jahre mit Fotos von den Veranstaltungen (diözesan, österreichweit und international) und Texten aus den 120 bisher erschienenen Rundbriefen dazu. (Davon haben wir ein Fotobuch gemacht). Ein Geschenk waren nicht nur die „Mannerschnitten“ sondern auch der Gottesdienst mit den Erzählungen aus der Bibel (Lydia und die Emmausjünger) und den persönlichen Erlebnissen des Predigers . Unverhofft war für die Vorsitzende das Angebot von P. Lorenz Lindner als quasi „Hausherr“ zu begrüßen. Neugierig waren wir auf die Jubilarinnen und die Gäste und sie hoffentlich auf uns. Neugierige Fragen gab es dann auch am Nachmittag in den Kleingruppengesprächen und bei der abschließenden Jause. Dank der MitarbeiterInnen des Pallottihauses konnten wir den Tag wirklich genießen und auch ausklingen lassen, so dass hoffentlich alle nach dieser Begegnung mit Gott und Menschen, gestärkt an Leib und Seele, nach Hause gefahren sind.
Die Vorbereitungen waren viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt.

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