Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Diözese St.Pölten

Pastorale Dienste der Diözese St. Pölten, Andrea Leuthner
3100 St. Pölten, Klostergasse 15, Tel: 02742/ 324-3331;
e-mail: a.leuthner@kirche.at
Vorsitzende: Maria Gedl, Kirchenplatz 4, 3251 Purgstall, mail: maria.gedl@gmx.at

ÖAG
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St.Pölten
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19.- 21. November 2012 Seminar für Pfarrhaushälterinnen Bericht und Fotos: Maria Gedl
Montag 19.November
20 Pfarrhaushälterinnen sind zum herbstlichen Seminar in das Bildungshaus St.Hippolyt / St.Pölten gekommen. Am Montag nachmittag erzählte uns Frau Heidemaria Gallhuber aus Gaming: über Lebens-"weise" - Gesunde Ernährung. Wir hörten viele interessante Möglichkeiten, uns gesund zu ernähren. Am Abend beteten wir gemeinsam den Rosenkranz in der Kapelle des Bildungshauses.
Dienstag, 20.November Am Morgen feierte Rektor Dr. Gottfried Auer die Hl. Messe in der Kapelle - Bei den Fürbitten haben wir an die 7 verstorbenen Pfarrhaushälterinnen des vergangenen Jahres gedacht.

Am Vormittag hat uns Mag. Martha Leonhartsberger aus Baumgartenberg: "Auf dem Weg nach Bethlehem" mit ihren Bibelfiguren mitgenommen. Es war ein beeindruckender Vormittag.

Gleich nach dem Mittagessen fuhren wir mit den Privatautos nach Herzogenburg. Um 15.00 Uhr: besichtigten wir das jubilierende Stift Herzogenburg (900 Jahre) H.Petrus Stockinger hat es verstanden, uns eine interessante Führung durch sein Stift zu geben. In der Stiftskirche beteten wir dann gemeinsam die Vesper. Zum Abendessen fuhren wir zu einem Heurigen in der Gegend.

Mittwoch, 21.November

Unser Geistl. Assistent Pfarrer Hasengst gestaltete das Morgenlob in der Kapelle. Und erzählte uns dann am Vormittag über das "2.Vatikan.Konzil" und was hat es gebracht hat.

Um 11.00 Uhr kam zur Festmesse unser Herr Weihbischof Dr. Anton Leichtfried und hat 3 Dienstjubilarinnen geehrt: 2
5 Jahre: Wallmüller Cäcilia, Gutenbrunn
40 Jahre: Göttinger Rosa, früher Brand /Laaben jetzt Gars
Schachner Katharina, St.Georgen /Leys

Mit dem abschließenden Mittagessen im Speisesaal des Bildungshauses nahmen wir wieder Abschied voneinander. Es waren wieder schöne Tage der Weiterbildung in froher Gemeinschaft.
 
Diözesanwallfahrt Montag, 2. Juli 2012 Erste diözesanene Wallfahrt der Pfarrhaushälterinnen nach Maria Taferl am Fest Maria Heimsuchung
Bericht Margret Pöchhacker, Fotos: Pressereferat der Diözese, Hr. Riccabona und Margret Pöchhacker

Um auch im Sommer einen Gemeinschaftstag zu haben, war die Idee, eine Wallfahrt zu machen in den größten Wallfahrtsort unserer Diözese. Alle haben Grund zu danken, zu bitten für sich, für die Pfarre, die Kirche und die ganze Welt.
An die 40 Pfarrhaushälterinnen, Priester, und Gäste waren gekommen.


Foto: Pöchhacker
Ein Teil der Gruppe betete vor der Wallfahrermesse in der Krypta den Rosenkranz, ein Teil zog betend vom Ortsanfang mit dem Vortragskreuz zur Basilika.
Der Geistliche Assistent, Dech. Karl Hasengst, erläuterte in seiner Predigt, dass Heimsuchung auch für uns eine positive Bedeutung hat: Anteil nehmen an der Freude, am Leben der Freunde und aller Mitmenschen. Anteil nehmen aber auch an den schweren Situationen des Lebens.
Dankbar für diesem Gemeinschaftstag waren besonders die älteren Kolleginnen. Ist es doch vielen nicht mehr möglich, an den Bildungstagen oder an der Urlaubswoche teilzunehmen, aber ein Tag weg von zu Hause, das geht noch.
Eine große Freude war, dass die Österreich-Vorsitzende, Sigrid Seiser mit zwei Kolleginnen aus Kärnten kam. Sie tat damit ihr Interesse kund, die Initiativen in den Diözesanen Berufsgemeinschaften wahrzunehmen ( 2. Reihe, 2. von links)
Geschichte von Maria Taferl
aus dem Kirchenführer
Eng verbunden mit der Entstehung der Wallfahrt in Maria Taferl sind die Namen zweier Männer: des Viehhirten Thomas Pachmann und des Ortsvorstehers und Richters Alexander Schinagl, beide aus Kleinkrummnußbaum.
Fotos: Susanne Kopeszki Thomas Pachmann, seines Zeichens Gemeindehirte, befand sich am 14. Jänner 1633 auf der Suche nach Brennholz auf dem Taferlberg, als er die dürre Eiche erblickte. Da er das Kreuz auf der anderen Seite nicht bemerkte, hob er die Axt an, um den Baum zu fällen. Sie glitt ihm jedoch zweimal ab, allerdings ohne Schaden am Stamm der Eiche anzurichten, und verwundete Thomas Pachmann an beiden Beinen. Als er sich daraufhin am Fuß des Baumes niederließ, sah er das Kreuz, erkannte seinen Frevel und bat Gott um Verzeihung. Sogleich hörten seine Wunden auf zu bluten, und er konnte aus eigener Kraft nach Hause gehen.
Die Kunde von seiner wunderbaren Heilung ließ immer mehr Gläubige "zum Taferl" strömen. Einer von ihnen war Alexander Schinagl, der von Depressionen und Selbstmordgedanken gequält wurde. Eines Nachts im Jahre 1642 befahl ihm eine Stimme, das Vesperbild, das er auf seinem Hausaltar aufbewahrte, zur Eiche auf den Taferlberg zu bringen und das morsche Kreuz zu ersetzen. Nachdem er diesem Ansinnen nachgekommen war, besserte sich sein Gesundheitszustand zusehends, und nach vier Jahren waren seine Beschwerden ganz verschwunden.
Im Jahre 1651 begann die dürre Eiche schließlich wieder zu grünen, und es verbreitete sich die Kunde von Heilungen und Gebetserhörungen. 1658-61 berichteten verschiedene Personen von Stern- und Lichterscheinungen sowie Prozessionen weiß gekleideter Engel auf dem Taferlberg. Nach Prüfung der Vorkommnisse und Einvernehmung zahlreicher Zeugen durch die zuständige Passauer Behörde, deren Protokolle sich bis heute erhalten haben, wurde die Erlaubnis zur Errichtung einer Wallfahrtskirche um den Eichenbaum herum erteilt, und am 19. März 1660, dem Fest des hl. Joseph, wurde der erste Gottesdienst an dieser Stelle gefeiert. Zur Feier der acht heiligen Messen erschienen bereits an die 1000 Wallfahrer.
 
Besinnungstage für Pfarrhausfrauen von 4. bis 7. März 2012
Bericht: Margreth Pöchhacker
"Meine Zeit steht in deinen Händen", so lautete das Motto der Besinnungstage für Pfarrhaushälterinnen, die vom 4. bis 7. März in St. Pölten, im Mary Ward - Haus stattfanden. Sr. Nicodema Riedhofer CJ leitete diese Tage
Sieben Kolleginnen gönnten sich diese Zeit, um zum entsprechenden Thema für ihr Leben neue Orientierung im geistlichen Leben zu bekommen. In Anlehnung an die Ignazianischen Exerzitien gab Sr. Nicodema Impulse für die Zeiten, die jede in der Stille so nutzen und gestalten konnte, wie es für sie gut tat.
Der Sonntag Abend galt dem Ankommen und einer Vorstellrunde, bei der auch die Erwartungen an die Besinnungstage ausgesprochen wurden. Morgens feierten wir mit den Schwestern der Congregatio Jesu die hl. Messe, abends hielten wir Anbetung in der Kapelle des Bildungshauses.
Anhand einer riesigen Baumscheibe führte uns die Exerzitienleiterin in die Betrachtung des Lebens. Der Querschnitt dieser Baumscheibe wies über hundert Jahresringe auf. In der Mitte waren die Ringe eng, regelmäßig, kerngesund. Je weiter sich der Baum entwickelte, umso tiefere Einschnitte und Ausformungen gab es, die Ringe werden mal schmal, mal breit - aber immer war der Baum umschlossen mit einer starken Rinde. So wurde die Baumscheibe ein Bild für das Leben. Wir betrachteten in der Stille die Stationen unseres Lebens, die uns geformt und geprägt haben.
Mit geistlichen Liedern und meditativer Musik vertieften wir die Betrachtungen über die Zeit, wie sie biblisch (Kohelet 3,1) und von Heiligen u. anderen Weisen gesehen wird.
"Ich habe mich gesonnt": Es waren einmal viele Tiere auf dem Weg zum Himmel. Ein Weiser mit dem gleichen Ziele schloss sich ihnen an und fragte sie der Reihe nach nach ihrem Leben. Da zählte ein Fuchs seine Abenteuer auf, ein Eichhörnchen berichtete von seinem beweglichen Dasein, ein Hahn tat sich groß mit seinen Pflichten, ein Regenwurm murmelte dunkle Dinge und ein Floh wusste viel Menschliches. Als es aber an der Eidechse war zu reden, schwieg sie. Der Weise wartete, die Eidechse schwieg. Der Weise gab ihr gute Worte, Die Eidechse schwieg. Der Weise bot seine ganze Weisheit auf, die Eidechse schwieg noch immer. Schließlich, als sie schon dem Himmel nahe waren, züngelte sie ein bisschen, blinzelte einmal und sagte: "ICH HABE MICH GESONNT" (Verfasser unbekannt)
Wann habe ich mich gesonnt?
Wo war das?
Wann habe ich mich in der Sonne Gottes gesonnt?
Wie gut ging es mir dabei?
Wer war die Sonne?
"Meine Zeit steht in deinen Händen. Nun kann ich ruhig sein in dir. Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in dir."
Die Abschlussmesse feierte Dompfarrer Burmettler mit uns in der sehr aussagekräftigen Kapelle des Bildungshauses.

Im Altarfuß ist die Darstellung der Frauen am leeren Grab mit dem Engel, der ihnen sagt: "Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist auferstanden, er ist nicht hier"! Der Tabernakel stellt den brennenden Dornbusch dar.