Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Diözese St.Pölten

Pastorale Dienste der Diözese St. Pölten, Andrea Leuthner
3100 St. Pölten, Klostergasse 15, Tel: 02742/ 324-3331;
e-mail: a.leuthner@kirche.at
Vorsitzende: Maria Gedl, Kirchenplatz 4, 3251 Purgstall, mail: maria.gedl@gmx.at

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Urlaubswoche der Pfarrhaushälterinnen vom 10. – 17. Juli 2017 Bericht: Sr. Ingeborg Kapaun CJ Fotos: Margret Pöchhacker
Die Urlaubswoche führte dieses Jahr ins wunderbare Salzkammergut. Erstmals waren heuer auch Pfarrhaushälterinnen aus Oberösterreich dabei und wie schon öfter auch einige Gäste. Unter der kundigen Organisation und Leitung von Margret Pöchhacker, Rosi Schmidthaler und Christiane Sulzenauer und wieder geistlich begleitet von Rosemarie Ambichl eroberten wir von unserem Standquartier, dem gastlichen Seminarhaus der Franziskusschwestern in Vöcklabruck, mit einem Bus die landschaftlichen und kunsthistorischen Schönheiten
Schon auf der Hinfahrt war die Dreifaltigkeitskirche von Stadl-Paura das erste Ziel, in der wir den Tiefsinn und die Symbolik bestaunten, die die Menschen der Barockzeit in dieses Bauwerk gelegt hatten.
Der erste Tag führte uns dann nach Traunkirchen, wo wir die Fischerkanzel besichtigen konnten und den Blick auf den herrlichen See genießen durften.
Eine Gondelfahrt auf den Feuerkogel eröffnete uns die grandiose Bergwelt. Bei idealem Wetter – nicht zu heiß und nicht zu kalt – wanderte jede nach Lust und Leistungsfähigkeit über den Berg, schauten über weite Gipfel und in schroffe Abgründe, entdeckte immer neu die schönsten Alpenblumen, sogar Türkenbund und Almrausch, bis uns der langsam sich eintrübende Himmel zu einer zeitlichen Talfahrt bewog.
Die gewonnene Zeit nutzten wir zu einer Wanderung um den vorderen Langbathsee – es war wieder voller Sonnenschein – und konnten dann zum Abschluss vom Gasthof Urzn am Gmundnerberg aus das weite sich langsam verdunkelnde Alpenpanorama genießen. Ein wunderbar gelungener Tag.
Auch am Mittwoch war uns der Wettergott gewogen und ließ uns unser Programm voll durchführen: Entlang des Attersees ging es nach Bad Goisern, wo Pfarrer Hammerl mit uns in der schönen alten Kirche eine Messe feierte.
Anschließend konnten wir im Handwerkshaus vielfältige Produkte des bodenständigen Handwerks bewundern. Dann ging es weiter nach Bad Ischl, wo uns ein Miniaturzug sehr bequem durch die Stadt schaukelte, und die Konditorei Zauner musste natürlich auch gewürdigt werden. Erst als wir wieder in den Bus stiegen, fielen die ersten Tropfen, aber wir fuhren dem Regen davon und genossen in Vöcklabruck noch einen ruhigen, besinnlichen Abend.
Am Donnerstag standen Wolfgang- und Mondsee auf dem Programm – und als kleines „Schmankerl“ vorher schnell noch ein Abstecher zum Schwarzensee. Er begrüßte uns mit regennasser Morgenfrische – aber im Laufe des Tages wurde das Wetter immer freundlicher. Kulturelles „Highlight“ war der Pacher-Altar in St. Wolfgang,
schönstes Naturerlebnis die Fahrt über das blaugrüne Wasser des Sees nach St. Gilgen, und der geistliche Höhepunkt unsere Messe mit Pfarrer Ortner in Mondsee.
Am Freitagmorgen sah es aus, als hätte das Wetterglück uns im Stich gelassen – Es war trüb und regnete. Der Vormittag stand zur freien Verfügung, und so nutzte jede ihn nach Lust und Laune: zum Lesen, Ruhen, Stadtbesichtigen oder Einkaufen. Da war das Wetter nicht so wichtig. Und als uns der Bus nach dem Mittagessen zum Almsee brachte, heiterte es sich immer mehr auf – und so wanderten wir bei strahlendem Sonnenschein durch herrliche Wälder den schönen See entlang. Als dann ein Gewitter aufzog, waren wir schon beim Seehaus. Zuerst hielten wir eine kleine Andacht in der Kapelle, dann stärkten wir uns in dem freundlichen Gasthaus. Draußen regnete es, doch als wir zurückfuhren, schien schon wieder die Sonne. Alles sah aus wie frisch gewaschen, aus den Wäldern stiegen Nebel auf und die Berge standen in majestätischer Schönheit – ein wunderbarer Abschied vom herrlichen Salzkammergut.
Auf der Heimreise besichtigten wir als krönenden Abschluss dann noch das Stift Kremsmünster, und am frühen Nachmittag lieferte Herr Reinhard, unser großartiger Chauffeur, der uns all diese Tage souverän – mit Gelassenheit und Humor – von einem Ort zum anderen gebracht hatte, die Letzten wieder in St. Pölten ab. Mit Dank an Gott und die Reiseleitung trennten wir uns in der Hoffnung, in zwei Jahren wieder so eine schöne Woche erleben zu dürfen.
Bericht: Sr. Ingeborg Kapaun CJ

Seminar der Pfarrhaushälterinnen der Diözese St.Pölten 27. März 2017 - Bericht und Foto Margret Pöchhacker
Am 27. März 2017 fand im Pfarrzentrum der Dompfarre der Besinnungstag mit Sr. Rosemarie Ambichl statt. Er stand unter dem Thema:“ Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben.“ (Theresa von Avila)

Foto: v.l.n.r.: Antonia Hieger, Anna Kahrer, Ingrid Egretzberger, Sr. Rosemarie, Christiane Sulzenauer, Regina Hollensteiner, Elfi Streimelweger;

Mit den acht Teilnehmerinnen feierte zu Beginn Dompfarrer Norbert Burmettler im Meditationsraum die heilige Messe. Sr. Rosemarie gab in wenigen Worten starke Impulse zur Betrachtung, wie aus einem Gebet eines russischen Soldaten, das ein deutscher Sanitäter in der Tasche des Gefallen fand: „…..Sonst weiß ich dir nichts zu sagen, nur dass ich so froh wurde, als ich dich erkannte. Mir war so wohl bei dir“ Oder aus Nelly Sachs: „Alles beginnt mit Sehnsucht….“ Nachspüren, wo liegt meine Sehnsucht?

Bei frühlingshaftem Wetter konnten wir den ruhigen Kapitelgarten nützen, still zu werden, einen Tag Gott zu widmen, zu spüren, ob ihm unsere Liebe wirklich gehört.