Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Erzdiözese Wien

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Ich - Du - Wir - Ehrung von Pfarrhaushälterinnen
22. April 2009

Foto:
"© kathbild.at/Rupprecht" http://kathbild.at
Unserer diesjährigen Jubilarinnen: von links nach rechts: Gertrude Krenn 15 DJ Absdorf; Gertrude Schotter 25 DJ Gatterhölzl; Rosemarie Cauder 20 DJ Donaustadt; Michaela Wendt 5DJ Pötzleinsdorf; Dr. Ingrid Maria Aichmair 10 DJ Purkersdorf; Johanna Loidl 15 DJ Gaaden; ehem. GA Dr. August Dobbek -80. Geburtstag; Renate Kunasek 5DJ Kalasantiner; GA Msgr. Josef Morgenbesser; Helena Janisch 40 DJ Hausbrunn; Annemarie Neubauer Diözesanvorsitzende; Christine Zheden 10 DJ St. Hubertus am Lainzer Tiergarten

Mehr als 40 Personen versammelten sich am 22. April in den Festräumen des eb. Palais. Von der Vorsitzenden wurden sie mit diesen Gedanken begrüßt: "Wenn das Leben Jesu für uns Vorbild ist, dann sind wir von Gott beauftragt, uns für die Menschen einzusetzen. Zugleich ist dies für uns selbst der Weg zum Leben. Worauf kommt es aber im Leben an?

Foto: Kopeszki


Es ist wichtig, dass ich mein Selbstbewusstsein finde, meinen Wert erkenne und spüre, welche Art zu leben meinen Fähigkeiten und Wünschen nahe liegt. Jede und jeder von uns ist ein unverwechselbares Original, geprägt von eigenen Erfahrungen, von Liebe und Ablehnung, von Freuden und Leiden. Aber ich kann nicht ohne das DU, ohne das WIR sein. Niemand kann völlig ohne andere leben. Darum steckt in uns das Verlangen nach Gemeinschaft. Wir als Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen erleben und fördern Gemeinschaft in unseren Einkehrtagen und Feiern - so wie jedes Jahr in der Ehrung unserer Kolleginnen.

Ich wünsche allen, dass dieser Raum, die Worte, die Musik und der Gesang aller dazu beiträgt, dass diese Stunde das Gemüt der Feiernden berührt und über das Alltägliche hinausragt und uns Gemeinschaft mit Gott und den Menschen erfahren lässt."

Im Wortgottesdienst machten wir uns dankbar bewusst, dass wir schon vom Mutterleib an von Gott gewollt und geliebt sind. Ließen uns durch Wort des Apostel Paulus in unserer Berufung bestärken (Eph 1,3-10). Dankten für die Taufe und erneuerten unsere Firmung.


Foto: Kopeszki

Dann richtete unser Geistlicher Assistent - GA Msgr. Josef Morgenbesser - Worte an die Jubilarinnen und alle Anwesenden, die hier auszugsweise wiedergegeben werden. ...
"Ein Dank an langjährige Mitarbeiterinnen im pfarrlichen Haushalt und die Überreichung der bischöflichen Dankschreiben gehört zu den schönsten Aufgaben eines geistlichen Begleiters.
Liebe Jubilarinnen! Sie stehen nicht am Rande des kirchlichen Lebens, sondern gehören mit ihren Aufgabe und Leistungen in die Mitte der Kirche. Denn die Pfarren sind ja die Zellen, die Frischzellen der Diözese. Keine lebendige Kirche ohne lebendige Pfarren. Und ihr Dienst gilt ja nicht nur den Seelsorgern - die Sorge um ihr Wohl und ihre Gesundheit sind natürlich auch wichtig - sondern vielen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die die Pfarren mittragen. Viele Priester sind heute nicht nur für eine Pfarre, sondern fast schon selbstverständlich für zwei oder mehr Pfarren zuständig. Umso wichtiger sind die Menschen, die im Pfarrhof eine gute Atmosphäre schaffen, dass sich Fragende und Suchende, aber auch andere Mitarbeiter angenommen fühlen und freundlich aufgenommen werden.
Sie, liebe Jubilarinnen, sind viele Jahre lang unermüdlich den Priestern und Pfarrern zur Seite gestanden und haben ihre Hilfe angeboten. Dazu kam auch der offene, gastliche Pfarrhof; die Kirche mit der Kirchenwäsche und der Blumenschmuck, der Pfarrgarten und manchmal auch die Pflege des Pfarrheimes; nicht zu vergessen in manchen Pfarren auch der Mesnerdienst. Sie sind auch oft als Mitfeiernde wichtig, wenn wochentags die Schar der Gottesdienstbesucher zusammengeschmolzen ist.
Liebe Schwestern und Brüder! Die Schriftlesung aus dem Epheserbrief stellt in die Mitte der Kirche. Sie ist das große Thema des Apostelbriefes. Gott hat sie uns geschenkt durch seinen Sohn Jesus Christus durch den Reichtum seiner Gnade, zur Erlösung der Welt und der Vergebung der Sünden. So ist die Kirche - wie das II. Vatik. Konzil sagt - "in Christus gleichsam das Sakrament, das heißt Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Evlheit der ganzen Menschheit".
Liebe Jubilarinnen, durch ihren persönlichen Glauben, durch ihr Gebet, durch ihren unermüdlichen Einsatz in der ganzen Breite des pfarrlichen Dienstes sind sie die stillen, bescheidenen, aber umso wichtigeren Mitarbeiterinnen der Seelsorger, ja letztlich des Bischofs selbst. Deshalb darf ich Ihnen zunächst ganz herzlich gratulieren und Ihnen die Auszeichnungen übergeben. Ich wünsche Ihnen weiterhin Freude in Ihrem Dienst. Wenn sie schon außer Dienst sind, Gesundheit und die Verbundenheit mit Ihren ehemaligen Mitarbeiterinnen und Freunden.
Lassen Sie mich schließen mit einem Wort des hl, Paulus: "Wir sind nicht Herren über euren Glauben, sondern Diener eurer Freude". Diesem Grundsatz haben sie sich ein Leben lang verpflichtet zum Wohl der Kirche."


Foto: Kopeszki

Nach der Überreichung der Geschenke der Berufsgemeinschaft und der Urkunden, dankte eine Jubilarin den Kolleginnen der Berufsgemeinschaft für die Vorbereitung und Gestaltung der Feier.
In den Fürbitten gedachten wir aller Kolleginnen und trugen die Anliegen von Kirche und Welt vor Gott.
Der gesungene Engel des Herrn und der Segen aller anwesenden Priester schloss die Feier ab.

So gesegnet wurden wir gesendet, sollen wir selber Segen, Güte und Hoffnung für ein Leben in Fülle sein. Zeugen, Hände und Mund Gottes sollen wir sein. Gott selbst verspricht uns bei uns zu sein.

Das Foto für den "Sonntag" kürzte den Dank unserer Vorsitzenden ab. So soll sie hier nochmals schriftlich zu Wort kommen:
"Mir bleibt zum Schluss nur noch Danke zu sagen. Danke für die Musik. Dem Orgelspieler Karl Riedl, den Flötistinnen Susi und Christa; unserem geistlichen Assistenten Msgr. Morgenbesser, der die Ehrung vorgenommen hat. Ich danke für den Einsatz, den er für die BG leistet. Sei es bei Einkehrtagen oder anderen Veranstaltungen. Besonders zu danken ist Susanne Kopeszki, sie ist es die die Berufsgemeinschaft stützt, mit all ihrem Tun. Im Wintergarten wartet nun noch ein kleiner Imbiss auf uns, den meine Kolleginnen inzwischen hergerichtet haben."
SK

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