Berufsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen
der Diözese Linz

4014 Linz, Hafnerstr. 18, Postf.15, Tel. 0732/79800/1436, Mag. Martin Nenning,DFK
e-mail: Martin.Nenning@dioezese-linz.at

ÖAG
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Linz
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Geschichte - Entstehung

Postlmayr

Die BG/PHH der Diözese Linz hat das gleiche Geburtsjahr wie die ÖAG/PHH. So können auch wir auf 25 Jahre zurückblicken.

Barbara Postlmayr aus Schenkenfelden war im Jahr 1976 die Mutige, die - unterstützt von der Kath. Frauenbewegung der Diözese Linz - den Vorsitz übernahm. Als Geistlicher Assistent stand ihr Pfarrer Hermann Pachinger aus Wolfsegg zur Seite. Aus allen Teilen der Diözese wurden Vertreterinnen in die Leitung gewählt. Die große Zahl der Mitglieder (170), die anfänglich geworben wurden, zeigt vom großen Interesse dieser Organisation. Als Aufgabe und Ziel stand der Gedanke und die Bereitschaft, die einzelnen Pfarrhaushälterinnen zu einer Gemeinschaft zusammenzuführen, Erfahrungs- und Gedankenaustausch pflegen zu können, aber auch voneinander zu lernen, wie eventuell spezielle Probleme des Zusammenlebens mit einem Priester gelöst werden können.

Ein Statut für die Gemeinschaft wurde erstellt. Aber auch für die soziale Besserstellung der PHH war unsere Diözese mit Herrn Franz Huber in einer Vorreiterstellung.

Weiterführung

Auer

1988 konnte Edeltrude Auer den Vorsitz dieser großen, gut funktionierenden Gemeinschaft übernehmen und Pfarrer Johann Pichler wurde Geistlicher Assistent bis 1997. Der Arbeitsschwerpunkt lag in der reibungslosen Weiterführung aller Angebote, aber auch in der Suche nach Angeboten, speziell für Neueinsteigerinnen. Viele Gespräche wurden geführt und Hürden überwunden, um einen Plan für eine Aus- und Weiterbildung zu erstellen.

Aus- und Weiterbildung

Holzer

In die Tat umgesetzt wurde dieses Anliegen von der nächsten Vorsitzenden, Hermine Holzer (1993 - 1999). Sie begleitete die Kurse, die von 30 Pfarrhaushälterinnen besucht wurden; auch Teilnehmerinnen aus anderen Diözesen nützten dieses Angebot. In ihrer "Amtszeit" entstand auch, gemeinsam mit dem Priesterratsausschuss, ein Gesprächsleitfaden mit Impulsfragen über das Zusammenleben in den Pfarrhäusern. Einladungen in das Priesterratsforum bzw. die Dechantenkonferenz, sowie das Priesterseminar zeugen von einer soliden Gesprächsbasis auf Diözesanebene.

MitarbeiterInnen 1996 beim Fest 20 Jahre ÖAG: von links nach rechts
Pfr. Johann Pichler, Edeltrude Auer, Berta Pachinger, Barbara Postlmayr, Johanna Hanner, Mathilde Gasselsberger, Hermine Holzer, Prälat Josef Wiener

Gespräch und Gebet

Moser

1999 übernimmt Hedwig Moser aus Grein den Vorsitz. Sie nimmt als Vertreterin der PHH an den Sitzungen des diözesanen Bautenkomitees teil. Eine besondere Freude für sie ist es, dass auch wieder mehr jüngere Pfarrhaushälterinnen die Angebote der Berufsgemeinschaft wahrnehmen.Dies ist wohl ein großer Verdienst eines guten Leitungsteams.

Ihren Blick richtet sie vor allem auf die Zukunft und auf die Frage, wie es mit dem Beruf der PHH weitergehen wird. Viele Pfarren haben keinen Pfarrer mehr und daher auch keine PHH, viele wollen keine Haushälterin! Es liegt wohl an jeder einzelnen PHH, wie weit sie ihre Mitarbeit in der Pfarre, je nach Talent, einbauen kann. Für Hedwig Moser ist vor allem auch das Gebet in den Gemeinschaften, den Pfarrhäusern und auch im persönlichen Bereich sehr wichtig. Auch das Gespräch miteinander darf nicht zu kurz kommen, es verbindet stark! Weiters ist es ihr ein Anliegen, dass die vielseitigen Angebote der Berufsgemeinschaft noch mehr genützt werden. Sie richtet an alle Pfarrhaushälterinnen die Bitte, sich nicht durch die Resignation mancher abbringen zu lassen, sondern ein fröhliches Christsein in die Welt zu tragen und die Zukunft in Seine Hand zu geben.