Ö
A
G
/
P
H
H
Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
Vorsitzende: e-mail
Webmaster: e-mail
ÖAG
Home Startseite über die ÖAG Berufsbild-Phh Kochbuch Rezepte Verschiedenes Links
Diözesen
Bozen-Brixen Eisenstadt Feldkirch Graz-Seckau Gurk-Klagenfurt Innsbruck Linz Salzburg St.Pölten Wien

Gesundheitswoche der ÖAG
29.5. - 3.6. 2005


Klosterkirche, Gut-Aich

Im Europakloster der Benediktiner in Gut Aich (Land Salzburg)

Zeichnung: Susanne Kopeszki

Die Gesundheitswoche beinhaltet die Einladung zur Teilnahme an den Gebetszeiten der Klostergemeinschaft, täglich zwei Impulse, Körperarbeit und Tanz und täglich eine Stunde Behandlung im Hildegardzentrum. Darüber hinaus ist Gelegenheit mit Berufskolleginnen aus ganz Österreich einige Tage zu verbringen. Österreichweit wurde diese Woche heuer zum 1. Mal angeboten, daher waren die meisten Kolleginnen aus der Erzdiözese Salzburg (die diese Form schon seit Jahren kennen), darüber hinaus aus Oberösterreich, der Steiermark und Wien und Niederösterreich.

Hier die Teilnehmerinnen bei der Führung durch das Haus mit Bruder Emmanuel.

Hier ein Beitrag einer Teilnehmerin aus der Erzdiözese Wien.

Im Sonntagsevangelium, zwei Tage nach der Beendigung unserer Gesundheitswoche, hörten wir, wie Jesus als Gast eines Zöllners mit Menschen Mahl hielt, die seiner Hilfe bedürfen.
Auch wir sind für einige Tage zusammengekommen, um Gemeinschaft zu erleben. Gut Aich - liebevoll "spirituelles Biotop" genannt - wurde für uns ein Ort, an dem wir Kraft für Leib und Seele fanden. Alles was uns abverlangt wurde, war Offenheit und Vertrauen um vorbehaltlos mittun zu können.
Für mich war diese Zeit im Rhythmus des Klosterlebens eine große Chance zur Neuorientierung.


P. Johannes erhält von den Teilnehmerinnen einen Korb
"Hört und ihr werdet leben!" Diese Worte Jeus hat P. Johannes bei senem ersten Vortrag mit achtsamer Aufmerksamkeit in Verbindung gebracht. Schon im Mutterleib beginnt der Embryo zu hören, wahrzunehmen. Muss er den schützenden Bereich verlassen und wird die Nabelschnur durchtrennt, kommt es zur ersten schmerzlichen Erfahrung. Aber Wunden sind notwendig um leben zu können. Enttäuschungen und Widerstände führen zum Wachstum und tragen zur Bewältigung der Hindernisse bei. Zum Leben gehören Mut und Vertrauen. Instinktiv spürt dies auch das Kind, wenn es seine ersten Schritte tut. Kommt es allein nicht zurecht, reichen seine Kräfte und Fähigkeiten nicht aus, ergreift es die Hand der Mutter.

Unsere Nabelschnur zum Europakloster wurde durchtrennt. Auch wir werden auf unserem Lebensweg Stolpersteine finden und Schwierigkeiten, die es zu bewältigen gibt.
Nehmen wir sie an und gehen wir vertrauensvoll an der Hand Gottes!
Denn nur so gewinnen wir ein WEITES HERZ.

 

Der Künstler und Organist - Bruder Thomas - führte uns anhand einiger seiner Bilder in das Leben Benedikts ein.
Wir merkten, dass es auch im Leben von Heiligen Brüche und Wunden gibt, die letztlich zum Heil werden können.

Der Wandteppich zeigt Benedikt als einen der mit dem Herzen wahrnimmt und die Gefährdungen des Glaubenden:
unten der verlorene Sohn (Verzweiflung) oben ein Wesen ganz abgehoben (Vermessenheit)

Alle Fotos Susanne Kopeszki