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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
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Wir stellen vor: Haushälterinnen und ihre Rezepte:

Veronika Oberhammer - seit 2002 Vorsitzende der Diözese Bozen-Brixen
geb. 1938, seit 1967 Phh;

Foto Kopeszki

Eigentlich wollte ich immer schon einen sozialen Beruf ergreifen, einen wo ich besonders mit Menschen zu tun habe. Da jedoch nicht viele Möglichkeiten waren, arbeitete ich vorerst am elterlichen Hof mit. Es wurde mir ermöglicht die 6 monatige Haushaltungsschule zu besuchen, ich nahm auch gerne andere Angebote der Weiterbildung an. Dies war für meinen Beruf als Pfarrhaushälterin eine gute Vorbereitung. Bei meiner Entscheidung für diesen Beruf war mir klar, dass es dazu auch Berufung braucht, in die ich auch hineinwachsen kann. Es gilt ja nicht nur einen selbständigen Haushalt zu führen, der mir anvertraut ist. Es ist auch wichtig, dass der Priester im Pfarrhaus einen Ort der Beheimatung erfährt, dass ich zur Lebenskultur im Pfarrhaus beitrage und somit auch einen Dienst an der Pfarrgemeinde leiste. Der abwechslungsreiche und vielfältige Dienst erfüllt mich heute nach 35 Jahren als Pfarrhaushälterin immer noch mit Freude.

Erfahrungs - und Gedankenaustausch mit anderen Pfarrhaushälterinnen ist mir wichtig, dadurch werde ich immer wieder neu motiviert. Deshalb sehe ich auch die Berufsgemeinschaft als eine Chance zur Begegnung mit Gleichgesinnten. Wir treffen uns öfters in den Bezirken zu Gesprächen und gemütlichen Beisammensein. Auch die spirituelle Begleitung,die wir dabei erhalten, ist für mich sehr wichtig, da dieser Aufgabenbereich erst durch den Glauben den tiefsten Sinn erhält. Da ich für Weiterbildung immer offen war, machte ich die Studienberechtigung in Innsbruck, dem Wiener theologischen Fernkurs und die Brixner theologischen Kurse und da die Notwendigkeit bestand, übernahm ich nach deren Abschluss einen Teilauftrag als Religionslehrerin. Es war wohl eine Umstellung, denn dadurch haben sich auch die Aufgabenbereiche im kirchlichen Dienst um einiges erweitert. Diese Tätigkeit hat mir jedoch viel Genugtuung gebracht.

Nach meiner Erfahrung in all diesen Jahren möchte ich dazu ermutigen den Beruf als Pfarrhaushälterin, auch wenn er für manche nicht hauptberuflich sein kann, als sinngebende Lebensaufgabe ins Auge zu fassen.

Kalbfleisch mit Thunfischsoße (kann gut einige Stunden vorher vorbereitet werden und zugedeckt im Kühlschrank bereitstellen)

Zutaten:

Kalbfleisch (Schwamroll/Tafelfleisch) gut abtrocknen
1 Bund Suppengrün
2 Zehen Knoblauch
1 Karotte
etwas Pfeffer
Salz
Suppenwürfel
1/4 l Weißwein

für die Soße:
1 Eigelb
1-2 Eßl. Zitronensaft;
2 Eßl. Essig
etwas Senf
Öl
1 Glas Kapern
Sardellen nach Belieben
1 Dose Thunfisch,

Zubereitung:

Das Fleisch in der Suppe ca 1 Stunde köcheln lassen. Das Fleisch in der Suppe abkühlen lassen. In Scheiben schneiden und auf einer Platte auslegen.

Für die Soße Eigelb, Zitronensaft, Essig und Senf in einen Topf geben; gut rühren und tropfenweise Öl dazugeben und weiterrühren bis eine cremeartige Masse entsteht. Dann Kapern, eventuell Sardellen und den kleingeschnittenen Thunfisch unterrühren. Dann die Soße über das Fleisch verteilen.( Die Soße schmeckt auch gut zu gebratenem Fleisch.) Dazu serviere ich Kartoffelsalat.

Guten Appetit!