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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
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Wir stellen vor: Haushälterinnen und ihre Rezepte:

Bibiana Werner - seit 2003 Pfarrhaushälterin
Pfarre Michelbach (Diözese St. Pölten)


Foto: Pöchhacker

Ich bin am 11. März 1970 in Tulln geboren. In Langenlebarn wuchs ich mit drei jüngeren Brüdern auf. Nach der Volksschule in Langenlebarn, besuchte ich vier Jahre das Gymnasium in Tulln und wechselte dann auf die Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe, die ich nach fünf Jahren mit Matura abschloss. Danach arbeitete ich bis 1993 auf Saison in den verschiedensten Hotels in Österreich. Im Jahre 1992 bestand ich dann die Konzessionsprüfung für das Gastgewerbe und machte mich dann auch für kurze Zeit mit einem Gasthaus selbständig. Nach der Geburt meiner größeren Tochter Katarina absolvierte ich einen vier Semester dauernden Lehrgang auf der Wirtschaftsuniversität in Wien für Tourismuswirtschaft. Als meine Tochter dann eingeschult wurde, gab ich das Gasthaus auf und war nur für meine Tochter da. Im Jahr 2000 erblickte meine kleinere Tochter Bianca das Licht der Welt und wir zogen nach Michelbach in ein Wohnung.

In Michelbach einer kleinen aber wirklich ganz freundlichen Gemeinde im Mostviertel, konnten wir sehr schnell mit der Bevölkerung Kontakt aufnehmen und waren ganz herzlich aufgenommen worden. Nach etwa einem halben Jahr trat man mit der Frage an mich heran, ob ich mir nicht vorstellen könnte, den Pfarrhof zu bewohnen und den Garten, der recht verwildert war zu pflegen. Auch unser jetziger Herr Pfarrer, kam und machte mir dieses Angebot. Allerdings hatte er auch noch zwei andere Interessenten, doch letztendlich durfte ich mit meinen beiden Kindern einziehen. Meine beiden Kinder wurden hier getauft und ich war schnell in die anfallenden Arbeiten eingebunden. Zu dieser Zeit war ich noch evangelisch, doch damit nie wirklich glücklich gewesen. Bald schon kam unser Herr Pfarrer und fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, als Pfarrhaushälterin zu arbeiten. Damals wusste ich nicht einmal, dass es diesen Beruf gibt, muss ich heute zu meiner Schande gestehen. Heute bin ich gerne Pfarrhaushälterin, da ich in sehr viele Bereich im Kirchenleben aber auch in der Gemeinde eingebunden bin. Im Jahre 2002 konvertierte ich dann auch zum Katholischen Glauben, wo ich mich nun wirklich gut aufgehoben fühle.

Die Arbeitsgemeinschaft der Pfarrhaushälterinnen lernte ich durch den ersten Rundbrief kennen, den ich zugesandt bekam. Gerne würde ich an mehreren Veranstaltungen teil nehmen, doch durch die beiden Kinder bin ich doch etwas gebunden. Doch den Fort und Weiterbildungskurs in Gaming wollte ich unbedingt machen. Welches mir auch wirklich durch die Hilfe meiner Mutter möglich ist. Es war sehr interessant und wird sicher auch in den noch ausstehenden Kursteilen noch so sein, was uns die Vortragenden nahe brachten, aber auch die Gespräche und die Kontakte zu den anderen Pfarrhaushälterinnen haben mich sehr beeindruckt. .

Eines meiner Lieblingsrezepte:

Kürbisgnocci mit Gorgonzolarahmsauce

Zutaten: für 5-6 Potrionen
10 g = 1 dag

 

 

1 mittlerer Hokkaido Kürbis
2 Pkg Kartoffelpüreepulver
2 Eier
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
100 g Gorgonzola
2 El Mehl
½ l Wasser
½ Suppenwürfel
1 Becher Schlagobers

Zubereitung:

Den Kürbis halbieren und im Backrohr bei 150 Grad garen, ist dieser weich, die Kerne entfernen, das Fruchtfleisch herauslösen und in einer Schüssel mit der Gabel zerdrücken. Die Eier und das Kartoffelpüreepulver unter die überkühlte Masse mengen und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen. Der Teig sollte schön trocken und fest sein. (Tipp: ist der Teig zu weich etwas Mehl oder Kartoffelstärke einarbeiten.) Aus dem Teig Gnocci formen und in kochendes gesalzenes Wasser geben. Einmal aufkochen und herausnehmen. (Damit die Gnocci nicht zusammen kleben, auf ein Blech auflegen.)

Für die Sauce, das Mehl mit etwas Margarine anschwitzen, mit Wasser ablöschen und aufkochen lassen. Dann den Gorgonzola in kleine Würfel schneiden und in die Sauce geben, den Käse schmelzen lassen, mit etwas Suppenwürfel abschmecken und ganz zum Schluss das Schlagobers dazugeben. Die Gnocci in eine Pfanne geben mit der Sauce gut durchschwenken und schon sind sie für den Verzehr bereit.

Gutes Gelingen und guten Appetit!