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Österreichische Arbeitsgemeinschaft
der diözesanen Berufsgemeinschaften der Pfarrhaushälterinnen
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Wir stellen vor: Haushälterinnen und ihre Rezepte:

Anna (Anni) Widmann - Schriftführerin der BG der Erzdiözese Salzburg

Am Allerheiligentag wurde ich als Älteste von 5 Kindern in Kirchberg/Tirol geboren. Die Volksschule besuchte ich in meinem Heimatort. Das Studium an der Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen in Salzburg wurde durch den Krieg unterbrochen. Meine religiöse Einstellung und Weltanschauung passten nicht in das NS-Regime. 1945 konnte ich das Studium fortsetzen und mit der Matura 1947 war ich Volksschullehrerin. An der zweiklassigen, später dreiklassigen Volksschule in Erpfendorf/Tirol (Bezirk Kitzbühl) konnte ich 12 Jahre lang meinen Beruf mit Freude ausüben. In dieser Zeit lernte ich die Gemeinschaft der "Katholischen Jugend" kennen. Jugendseelsorger und bedeutende Persönlichkeiten waren Leitbilder für mein späteres Leben.
1959 wurde ich in den kirchlichen Dienst gerufen. Als Wirtschaftsleiterin im damaligen Schloß Goldegg (Pongau) lernte ich die Arbeit in der katholischen Jugend- und Erwachsenenbildung kennen und erlebte den Aufschwung durch das II. Vatikanische Konzil. 1963 erfolgte die Übersiedlung der Bildungsarbeit in das Apostolatshaus der Pallottiner am Mönchsberg. 1976 konnte ich als Sekretärin, betraut mit unterschiedlichsten Aufgaben, in das neuerbaute Bildungshaus St. Virgil einziehen. Der erste Rektor des Bildungshauses Rupert Reindl wurde auch der erste Geistliche Assistent der 1981 gegründeten Berufsgemeinschaft unserer Erzdiözese. Ich war deren Schriftführerin und bin dies auch heute noch.

Wichtige hausfrauliche Tätigkeiten lernte ich schon in der Volksschulzeit durch die Mithilfe im Heimatpfarrhof. Leid und Freud erfuhr ich in den Ferienwochen durch das Leben in einem großen Ökonomie Pfarrhof. Wenn ich auch keine Pfarrhaushälterin im üblichen Sinn bin, ist für mich die Berufsgemeinschaft Leitbild, sie fordert Talente und Fähigkeiten heraus und bleibt nicht stehen. Für mich ist sie ein Stück Heimat und zugleich auch ein Spiegelbild für das Zeitgeschehen in Kirche und Welt.

Brezensuppe - Tiroler Fastenspeise

Zutaten und Zubereitung:

Wichtig ist guter, würziger Käse!
Für 2-3 Personen werden 3 ungesalzene Suppenbrezen in 2-3 cm große Würfel geschnitten und in eine vorgewärmte Schüssel gegeben, Käse wird darübergerieben, das ganze mit kochendem Wasser übergossen, etwas zudecken, bis alles aufgeweicht ist. Am Schluss geröstete Semmelbrösel mit reichlich brauner Butter "abschmecken".

Die Brezensuppe ist eine beliebte Tiroler Fastenspeise. Mancherorts backen die Bäcker am Aschermittwoch und am Karfreitag diese sogenannten "Suppenbrezen".